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Geschichte

Holzwegweiser in Bad Grund

20200523 Holzwegweiser

Stadt mit Vergangenheit

BG920AltesRathaus

Ein historischer Spaziergang durch die Bergstadt Bad Grund

Bad Grund (kip) Zu einem historischen Spaziergang lädt der Verein zur Erforschung der Geschichte der Familie Kippenberg ein. Dieser Verein – im Volksmund als Kippenberg-Verein bekannt- befasst sich außer mit der Erforschung der eigenen Familiengeschichte auch mit der Heimatgeschichte. Familiengeschichte und Heimatgeschichte sind untrennbar miteinander verbunden und was liegt näher als sich auch mit der Erforschung der Geschichte anderer Familien zu befassen. So arbeitet der Verein inzwischen als „Arbeitsgemeinschaft Familien- und Heimatgeschichte Kippenberg-Bad -Grund-Harz“ mit vielen anderen Familien- und Heimatforschern zusammen.

Die getreuen Nachbarn aus Bad Grund

aus k huebichs reich

Bad Grund (kip) Um 1700 lebten in Grund – im Grunde sagte man damals – zwei Bergleute. Sie waren Nachbarn und hielten fest zusammen. Sie hatten einen gemeinsamen Arbeitgeber und fuhren auch gemeinsam in die Grube ein.

Ihr Leben lang haben sie sich gegenseitig geholfen und als das vierzigste Lebensjahr gekommen war, erkrankte der eine von diesen beiden Nachbarn. Es war Andreas Kippenberg, der krank daniederlag – es hatte ihn in der Grube „aufgehudelt“. Sein getreuer Nachbar Heinrich Lotze besuchte ihn täglich.

An dem Tage, als Andreas Kippenberg starb, legte sich Heinrich Lotze aufs Krankenbett. Er starb schon nach wenigen Stunden Krankenlager.

Damit waren die getreuen Nachbarn nicht nur im Leben, sondern auch im Tod vereint.

Beide getreue Nachbarn wurden am 12. August 1726 nach den Eintragungen im Kirchenbuch nebeneinander beerdigt.

Das Wappen der Bergstadt Bad Grund (Harz)

wappen rathaus

- Eisen, Schlegel und Löwen als Symbole -

(kip) Besondere Urkunden über die Verleihung der Stadtrechte an die ehemals sieben Oberharzer Bergstädte gibt es nicht. Die bergmännischen Siedlungen, die seinerzeit sehr schnell entstanden, sind vom Landesherrn von Anfang an als Bergstädte angesprochen worden. In den erlassenen Bergfreiheiten des jeweiligen Landesfürsten sind sie als Bergstadt genannt und damit bestätigt worden.

Grund erhielt im Jahre 1535 von Herzig Heinrich den Jüngeren (1514 - 1568), zugleich im Namen seines Bruders Wilhelm, den er von 1523 - 1535 gefangen hielt, die Stadtgerechtsame. Damit war auch das Recht verbunden, ein Wappen zu führen.

150 Jahre Bad Grund (1855 - 2005)

BadGrund 150Jahre

Kirchengemeinde St. Antonius feiert 500-jähriges Bestehen

anno 1 05

In Jahr 2005 kann die Kirchengemeinde Bad Grund „St. Antonius“ auf ihr 500-jähriges Bestehen zurückblicken. 1505 wurde sie vom „Filial“ der Mutterkirche Gittelde selbständige Pfarrkirche.

Die Geburtsstunde der Kirchengemeinde „St. Antonius“ „Gittel im Grunde“ geschah am 29. Juni 1505, dem Tage der Apostel Petrus und Paulus. An diesem Tag erhob die auf der nahegelegenen Stauffenburg regierende und allseits geschätzte Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg geborene Gräfin von Stolberg durch eine eigenhändig unterzeichnete Fundationsurkunde die Antoniuskapelle zur selbständigen Pfarrkirche. Diese Jubiläum soll am letzten Wochenende im Juni 2005 mit einem Kirchenfest gefeiert werden.

Kirchenglocken der St. Antoniuskirche müssen erneuert werden

Bad Grund (kip) Zwei der drei Kirchenglocken der St. Antoniuskirche in Bad Grund müssen erneuert werden. Dies war das Ergebnis der Untersuchungen des Glockensachverständigen der Landeskirche. Zwei der Kirchenglocken sind Eisenglocken, die nach dem II. Weltkrieg gegossen wurden und seitdem zu gottesdienstlichen Feiern läuteten. Diese Eisenglocken haben nur eine begrenzte Haltbarkeit.

Nach gut 50 Jahren müssen diese Eisenglocken ersetzt werden. Eine Reparatur ist nicht möglich. Eisenglocken lassen sich nicht reparieren. Aus diesem Grunde läuten diese Glocken immer seltener, um deren Einsatzdauer für eine kurze begrenzte Zeit hinauszuzögern. Der Glockensachverständige der Landeskirche hat festgestellt, dass diese Eisenglocken nur noch höchstens ein bis zwei Jahre läuten können. Es steht die große Gefahr, dass die Glocken auseinanderbrechen und schwere Zerstörungen im Turm anrichten können.

2001

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