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Spargelfahrt des SoVD Gittelde-Windhausen stand unter dem Motto "Spargel in Hülle und Fülle"

Spargelfahrt stand unter dem Motto "Spargel in Hülle und Fülle"

 

Gittelde-Windhausen (kip) Nach einer erfolgreichen Jahreshauptversammlung und gut besuchten Kaffeenachmittagen wagte der SoVD Gittelde-Windhausen zu einer Fahrt einzuladen. Dass Interesse bestand, zeigten die kurzfristigen Anmeldungen, sodass die Fahrt gesichert war. Wegen der Straßenbaumaßnahme Windhausen-Teichhütte mussten vom Busunternehmen Aßmann, Lautenthal einige Umwege gefahren werden. Nachdem in Gittelde, Teichhütte und Windhausen alle Fahrtteilnehmer zugestiegen waren, startete die gut gelaunte Reisegesellschaft in Richtung Weser. Die Waldgaststätte Schenkenküche in Ovenhausen bei Höxter war das erste Etappenziel. Bei sehr schönen Frühlingswetter und froh gestimmt der Fahrteilnehmer wurde pünktlich die Gaststätte erreicht. Angetan waren die Gäste aus der Gemeinde Bad Grund von dem wunderschönen Ambiente der Schenkenküche mit seiner Bauernstube. Eine große Erntekrone, landwirtschaftliches Gerät und ein großes Kronleuchter erinnerten an die einstige Nutzung dieser Räumlichkeiten.

Reichlich Spargel mit Beilagen wie Schnitzel vom Schwein, roher und gekochter Schinken, gebratene Hähnchenbrustfilet sowie mehrere frische Rohkostsalate verwöhnten die Gäste aus dem Harz. Enttäuscht wurde niemand. Alle Fahrtteilnehmer bedienten sich am schmackhaften Spargelbüfett und ließen es sich gut gehen.

Nach dem leckeren Essen wurde Bodenwerder angesteuert. Längs der Weser führte die Fahrt zur Heimat des Lügenbarons Münchhausen. Hier bestand die Möglichkeit zu einem Stadtrundgang oder zum Verweilen an der Weser.

Froh gestimmt und begeistert wurde die Rückfahrt angetreten. Diese Fahrt war eine willkommene Gelegenheit vom Alltagsgeschehen abzulenken und einmal wieder auf andere Gedanken zu kommen, die alle mehr weniger beschäftigen.

 

Gewerkschaft sieht Job-Perspektive für Geflüchtete aus der Ukraine im Gastgewerbe

Kreis Göttingen: Aktuell 202 offene Stellen in Hotels und Gaststätten
Gewerkschaft sieht Job-Perspektive für Geflüchtete aus der Ukraine im Gastgewerbe

Bezahlung und Arbeitsbedingungen müssen stimmen“ | Firmen in der Pflicht

Göttingen (ein/kip) Helfende Hände gesucht: Viele Hotels und Gaststätten im Kreis Göttingen sind derzeit dringend auf neues Personal angewiesen – und könnten dabei auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung stimmt. Denn wer vor dem Krieg flieht und bei uns Schutz sucht, darf nicht ausgenutzt werden. Viele suchen bereits nach Arbeit“, sagt Katja Derer von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen-Harz verweist auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Danach zählte das Gastgewerbe im Landkreis Göttingen im April 202 offene Stellen – 90 mehr als noch vor einem Jahr.„Das ist auch eine Chance für die Gastronomen und Wirte, die faire Bedingungen bieten“, so Derer. Gerade das Gastgewerbe sei weltoffen: Dort arbeiteten schon immer Menschen unterschiedlichster Herkunft – auch aus Osteuropa. „Die Branche ist ideal für den Quereinstieg: Von der Küche bis zum Service – hier haben auch Beschäftigte ohne Berufsausbildung gute Chancen. Und Fachkräfte werden ohnehin dringend gebraucht – vom Barkeeper bis zur Hotelfachfrau“, betont Derer.Die Gewerkschafterin verweist darauf, dass sich die Bezahlung im heimischen Gastgewerbe zuletzt deutlich verbessert habe. Nach dem aktuellen Tarifvertrag, den die NGG mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ausgehandelt hat, liegt der Einstiegsverdienst in der Branche in Niedersachsen ab Oktober bei 12,50 Euro pro Stunde – weit mehr als bislang. Fachkräfte kommen dann auf einen Stundenlohn von mindestens 13,95 Euro.„Diese Einkommen machen die Arbeit an Theke und Tresen deutlich attraktiver. Nicht nur Beschäftigte aus dem Kreis Göttingen, sondern gerade auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die einen Job suchen, sollten darauf bestehen, nach Tarif bezahlt zu werden“, rät Derer. Tipps gibt es bei der NGG vor Ort. Infos rund um die Arbeitsrechte, die Nicht-EU-Bürger haben, bieten die Beratungsstellen des gewerkschaftsnahen Netzwerks „Faire Integration“ – auch in ukrainischer Sprache (www.faire-integration.de).Jetzt sei die Politik in der Pflicht, rasch die Weichen zu stellen, um das Fußfassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Wichtig ist, dass die ukrainischen Bildungsabschlüsse unkompliziert anerkannt werden. Und es muss einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen geben. Denn die Sprache ist der Schlüssel, um zurechtzukommen“, so Derer.Angesichts des hohen Anteils an Frauen mit Kindern unter den Geflüchteten müsse sich der Staat zudem um genug Kita- und Schulplätze kümmern. „Denn ohne Betreuungsangebote kommt für die Eltern maximal ein Minijob mit wenigen Wochenstunden infrage. Damit wäre allerdings die Chance auf eine echte berufliche Integration vertan“, warnt Derer. Das Potential der Geflüchteten sei enorm: Nach Angaben des Bundesinnenministeriums waren 92 Prozent der Ukrainerinnen in ihrer Heimat erwerbstätig oder befanden sich in der Ausbildung.An die Adresse der Unternehmen macht die Gewerkschafterin deutlich: „Das Gastgewerbe steht für Gastfreundschaft und Willkommenskultur. Dazu gehört in dieser Situation, dass die Menschen, die in der Branche arbeiten wollen, fair bezahlt und behandelt werden. Gleichzeitig sollten die Firmen Geduld haben, gerade wenn am Anfang Deutschkenntnisse noch fehlen.“ Das Hotel- und Gaststättengewerbe habe das Zeug dazu, ein „Integrationsmotor“ zu werden. Diese Chance sollte die Branche nutzen.

 

Nächstes Treffen des Biochemischen Vereins CLZ am 30. Mai 2022 in OHA

Nächstes Treffen des Biochemischen Vereins CLZ am 30. Mai in OHA

 

Clausthal-Zellerfeld/Osterode (kip) Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld lädt alle Mitglieder zum nächsten Treffen am Donnerstag, 30. Mai, 18.30 Uhr, im Freiheiter Hof, Osterode, ein. Thema dieses Treffens ist „Energiegewinnung mit Schüßler Salze“.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Bei allen Treffen werden die tagesaktuellen Corona-Hygieneregeln beachtet.

Weitere Informationen zu diesem gibt gern die Vorsitzende Elke Blohm, Seesen, Fon 05381-46 355.

Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen wird gut angenommen   nächstes Treffen am 15. Juni 2022 

Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen wird gut angenommen 

 nächstes Treffen am 15. Juni 2022 

Gittelde-Windhausen (kip) Nahezu zwei Jahre durfte der SoVD Gittelde-Windhausen die gern besuchten monatlichen Kaffeenachmittage nicht durchführen. Diese monatlichen Treffen, die unter dem Motto stehen „Kaffeetrinken und Gedanken austauschen“, fehlten den Mitgliedern in den zurückliegenden Monaten. Dies betonte die Frauenbeauftragte Angelika Fischer. Die jüngst durchgeführten Kaffeenachmittage waren wieder gut besucht. Allerdings bestand bei den Teilnehmern noch eine gewisse Zurückhaltung und Unsichderheit. Nachfragen zu diesen Kaffeenachmittagen waren üblich.

Der Mai-Kaffeenachmittag litt unter der Straßenbaumaßnahme Windhausen-Teichhütte. Einige Mitglieder aus Gittelde steuerten daher den Parkplatz am Bahnhof Gittelde an und legten den Rest des Weges vom Gittelder Bahnhof bis zum Mehrzweckraum in Windhausen zu Fuß zurück.

Die Frauenbeauftragte Angelika Fischer freut sich, dass diese ersten Kaffeenachmittage nach der langen pandemie-bedingten Pause und trotz der Anlaufschwierigkeiten gut besucht waren und den Mitgliedern fehlten.

Der nächste Kaffeenachmittag findet am Mittwoch,15. Juni, 15 Uhr, im Mehrzweckraum Untere Harzstraße 23 in Windhausen statt. Dazu wird herzlich eingeladen.

Biochemischer Verein CLZ lädt zum Treffen am 28. Apri 2022 in OHA ein

Biochemischer Verein CLZ lädt zum Treffen am 28. April in OHA ein

 

Clausthal-Z, Bad Grund, Osterode (kip) Die Vorsitzende des Biochemischen Vereins Clausthal-Zellerfeld Elke Blohm erinnert an das nächste Treffen am Donnerstag, 28. April, 18.30 Uhr, in der Gaststätte „´Freiheiter Hof“ in Osterode, Freiheiter Straße. Schwerpunktmäßig befasst sich der Biochemische Verein mit Fragen „rund um Schüßler Salze“. Thema dieses Treffens sind Gemmomittel und Schüßler Salze. Die geltenden Corona-Hygienevorschriften werden eingehalten.

Weitere Informationen zu diesem Treffen gibt gern die Vorsitzende Elke Blohm, Seesen, Tel. 05381-46 355.

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ lädt zum Tschärper-Frühstück am 2. Mai 2022 ein

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ lädt zum Tschärper-Frühstück am 2. Mai ein

 

Bad Grund (kip) An jedem ersten Montag im Monat haben sich in der Vergangenheit Mitglieder der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ im „Alten Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, zum Tschärper-Frühstück getroffen. Diese monatliche Treffen durften leider wegen des Corona-Lockdowns viele Monate nicht stattfinden. Nunmehr startete die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ mit ihrem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Die ersten Tschärper-Essen waren gut besucht. Das nächste Tschärper-Frühstück findet am Montag, 2. Mai, 10.00 Uhr, im Vereinsraum „Altes Rathaus“, Bad Grund, Markt 18. statt.

Nach alter Tradition bringt jeder Teilnehmer zu diesem Frühstück sein Essen und -soweit vorhanden- sein Tschärper-Messer mit.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Es gelten die tagesaktuellen Corona-Hygienevorschriften. Weitere Informationen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Tel. (05327) 2210.

 

Ostersamstag werden in der Gemeinde nach alter Tradition die Osterfeuer abgebrannt

Ostersamstag werden in der Gemeinde nach alter Tradition die Osterfeuer abgebrannt

 

Bad Grund (kip) Unter großer Beteiligung von vielen Zuschauern wurden die Osterfeuer abgebrannt. Das Abbrennen eines Osterfeuers ist seit Jahrhunderten überliefertes Brauchtum. Dieses Brauchtum stammt nicht aus christlicher Tradition. Ostern fällt in der Frühlingszeit. Die Feuer anzuzünden waren für heidnische Völker die Begrüßung der Natur. Dabei steht das Feuer als Symbol für die Sonne.

Seit dem 11. Jahrhundert sind die Osterfeuer in Deutschland Tradition, Dieses Brauchtum wurde von den Christen übernommen und erhielt von den Christen eine andere Bedeutung. Das Feuer steht für das Licht Jesu. Dieses Licht erinnert an das Leben und an die Auferstehung von Christus.

Doch vor dem Abbrennen der Osterfeuer wurde wieder Hecke geschleppt, Strauch- und Baumschnitt gesammelt, um am Ostersamstag diese gesammelten Hecken und Sträucher um eine etwa 15 Meter hohe Fichte sorgsam aufzuschichten. Diese überlieferte Aufgabe übernehmen Gemeinschaften in den einzelnen Ortschaften odder Ortsteilen.

An Tagen vor dem großen Ereignis wurden entsprechende Vorbereitungen getroffen. In Bad Grund, schichtete die Osterfeuergemeinschaft „Grüne Tanne“ mit großem Eifer die Hecke für ihr Osterfeuer in der Nähe des Kindergartens auf. Seit Jahren richtet die Osterfeuergemeinschaft „Grüne Tanne“ hier die Aktivitäten zum Osterfeuer aus. In diesem Jahr war es das einzige Osterfeuer in der Bergstadt. Mit diesem Osterfeuer setzte die Osterfeuergemeinschaft „Grüne Tanne“ die Pflege des Brauchtums und überlieferter Tradition in Bad Grund fort. Diese Ostergemeinschaft ist auch im Laufe eines Jahres zu besonderen Ereignissen aktiv. So stellt die Osterfeuergemeinschaft „Grüne Tanne“ beispielsweise in der Adventszeit einen großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz auf.

Am Ostersamstag mit Einbruch der Dunkelheit wird das sorgsam aufgeschichtete Osterfeuer angezündet. So wie in den Vorjahren so wurde auch in diesem Jahr die Osterfeuergemeinschaft für das mit besonderer Sorgfalt aufgebaute Osterfeuer gelobt. Mit großer Freude schauten die vielen Besucher dem Abbrennen des Osterfeuers zu.

In Eisdorf berichtete Dietmar Lange, dass in diesem Jahr die vor zwei Jahren die gesammelten Hecken und Sträucher verwendet werden. Vor zwei Jahren hatten Erwachsene mit Unterstützung von Jugendlichen den Strauchschnitt gesammelt. Aber wegen der Corona-Hygienevorschriften durfte das Osterfeuer nicht aufgebaut und auch nicht abgebrannt werden.

Die Osterfeuer-Tradition wird von Generation zu Generation überliefert. Dabei werden alte Traditionen bewahrt. Zugleich pflegen diese Gemeinschaften das Miteinander in den Orten und Ortsteilen. Nach getaner Arbeit des Heckeschleppens und des Aufbaus wird bei einem Bier gevespert, über die Osterfeuer der Vorjahre gesprochen und die damit verbundenen Besonderheiten in Erinnerung gerufen, denn nicht immer war in den Jahren zuvor so gutes Wetter wie in diesem Jahr. Häufig mussten die Vorbereitungen bei Schneefall oder Regen und bei stürmischen Wetter ausgeführt werden. Mit dem Osterfeuer soll der Winter vertrieben werden.

Heute kommen nur wenige Fackelträger, die ihre Holzfackeln um das Osterfeuer schwingen. Früher war es üblich, dass auch grüner Fichte eine Holzfackel geschaffen wurde, die in der Zeit vor Ostern beim örtlichen Bäcker getrocknet wurde, damit sie auch richtig brannte.

Meistens wird in den Orten das Osterfeuer in der Nacht von Karsamstag zu Ostersonntag entfacht. Bei diesem Traditionsfeuer treffen sich Nachbarn und Bekannte. Sie tauschen häufig ihre Erinnerungen an Ostern vergangener Jahre aus. (2022)

 

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Das Osterfeuer neben dem Kindergarten in Bad Grund rund um eine rund 15 Meter hohe Fichte wird errichtet.

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Fleißige Hände legen Hand an. Der Osterfeuergemeinschaft „Grüne Tanne“ geht der Ruf nach, dass schönste Osterfeuer zu bauen. Auch in diesem Jahr wird ein schmuckes Osterfeuer aufgebaut.

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Erste Zuschauer stellen sich ein, um das prächtig gebaute Osterfeuer anzuschauen. Lobende Worte sind zu hören.

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Von weitem ist der Qualm des Eisdorfer Osterfeuers Uferstraße zu sehen.

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Das Pöttern gehört beim Aufbau eines Osterfeuers dazu. Auch beim Eisdorfer Osterfeuer wird gepöttert.

 

Bergstadt Bad Grund im Walpurgis-Fieber – gefeiert wird vom 29. April bis in die frühen Stunden des 1. Mai 2022- 

Bergstadt Bad Grund im Walpurgis-Fieber – gefeiert wird vom 29. April bis in die frühen Stunden des 1. Mai -

 

Bad Grund (kip) Nach zwei Jahren einer corona-bedingten Zwangspause wird in diesem Jahr in der Bergstadt Bad Grund und in vielen anderen Harzorten Walpurgis gefeiert. Bislang wurden die Vorbereitungen im Stillen durchgeführt. Seit kurz nach Ostern wird mit einem großen Aushang an der Spielstätte des Open Air Theaters am Hübichenstein, auf dem Marktplatz mit weiteren Aushängen sowie an anderen Orten für dieses große Ereignis geworben.

Zum Freitag, 29. April, 15 Uhr, wird zum bunten Treiben auf dem Marktplatz eingeladen. Ab 18 Uhr können sich die Besucher über Live-Musik freuen.

Am Samstag, 30. April wird das Walpurgisfest mit Kinderwalpurgis, Platzkonzert und Disco auf dem Marktplatz fortgesetzt.

Ab 20 Uhrbeginnt das große Walpurgis-Spektakel mitten im Harzwald auf der Open Air Stätte vor der Naturkulisse des Hübichensteins.. Zur Aufführung kommt in diesem Jahr „Der Wilddieb vom Violenberg“ mit vielen Hexen und Teufeln.

Live-Musik verschiedener Bands. Besondere Freude hat die Zusage der überregional-bekannten Band „Der Schulz und Band“ bei Veranstalter und Gästen ausgelöst.

Dank einer aufwendigen Seilkonstruktion der Experten von HarzVenture, den Betreibern der Baumschwebebahn und des Skyrope Hochseilparks in Bad Harzburg, fliegt eine lebende Hexe hoch über das Open Air Gelände vor dem Hübichenstein in Richtung Brocken. Sie reiht sich damit in die Reihe der zum Brocken fliegenden Hexen und Teufel ein.

Vor der Wiedervereinigung war Bad Grund die Hochburg der Walpurgisfeiern im Harz. In der gesamten Innenstadt wurde gefeiert. Die Maienkönigin begrüßte vom Eingang des Oberharzer Hofes den Monat Mai. Sonderzüge -auch als Sambazüge bezeichnet- trafen in Bad Grund ein. Wann auf der Naturkulisse des Hübichensteins Walprugis-Spiele aufgeführt wurden, ist nicht belegt. Dazu liegen verschiedene Informationen vor. Schriftliche Aufzeichnungen liegen seit 1950 vor. In 1950 wurde das Walpurgisstück „Sankt Bürokratius und die Teufel von H. Lommatzsch aufgeführt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen in 2022 ist frei.

Weitere Info unter www.walpurgis-badgrund.de, www.bad-grund.de und www.zukunftsbergstadt.de.

Der Harzer Tourismusverband titelt seine Einladung mit „Das Fest der dunkeln Mächte“. Von Teufelskult und Hexenritt ist die Rede. Das Walpurgisfest ist ein traditionelles europäisches Fest, dessen Ursprünge bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. Bereits vor 1.000 Jahren feierten die „Ureinwohner“ des Harzes ein Frühlingsfest, an dem durch verschiedene Opfergaben an den obersten Germanengott Wodan, der Frühling begrüßt wurde.

Bei Wikipedia ist nachzulesen: Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich „Brocken“), aber auch an anderen erhöhten Orten, ein großes Fest abhielten. Diese Vorstellung ist beeinflusst von den Beschreibungen des Hexensabbat in der Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts.

Der Name Walpurgisnacht wurde durch Goethes Faust (Teil I, 1808) popularisiert; frühere Belege sind aus dem 18. Jahrhundert nachweisbar. Adelungs Wörterbuch (1774–1786) notiert unter Walpurgis: „der Walpurgis-Abend, die Walpurgis-Nacht u. s. f. im gemeinen Leben, der Walper-Abend, die Walper-Nacht. Da sich das Jahr bei den Deutschen sowohl, als den übrigen Europäischen Völkern, in den ältesten Zeiten mit dem ersten Mai anfing, so ist der in Ansehung der Walpurgis-Nacht bei dem großen Haufen noch herrschender Aberglaube vermutlich ein Überrest davon, und der bei dem Jahreswechsel ehedem üblichen Gebräuche. Die Walpurgisnacht oder Sankt-Walpurgisnacht (auch das Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name des Festes leitet sich von der heiligen Walburga ab, Zu deren Gedenktag (Walburgi oder Walpurgi) bis ins Mittelalter am 1. Mai, dem Tag ihrer Heiligsprechung, gefeiert wurde.Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Festes. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des arbeitsfreien Maifeiertags auch als städtisches, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

Fotos

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