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Kommalpha: Rekordjahr für den deutschen Spezialfonds dank Altersvorsorgeeinrichtungen und Stiftungen

2021 war ein Rekordjahr für den deutschen Spezialfonds. Das Nettomittelaufkommen betrug sagenhafte 116,8 Milliarden Euro. Noch nie wurde so viel Geld netto in Spezialfondsmandate gepumpt. Altersvorsorgeeinrichtungen weisen dabei das mit Abstand höchste Nettomittelaufkommen auf, gefolgt von Privaten Organisationen ohne Erwerbzweck. Versicherungen als größte Investorengruppe verzeichneten ein schwaches Jahr 2021. Das in Spezialfonds administrierte Volumen stieg auf 2.155 Milliarden Euro per Ende 2021 an.Altersvorsorgeeinrichtungen weisen in 2021 mit 38,8 Milliarden Euro das mit Abstand höchste Nettomittelaufkommen auf. Sie liegen 10,4 Milliarden Euro über ihrem entsprechenden Wert von 2020, in dem sie ebenfalls auf Rang eins beim Nettomittelaufkommen lagen. Private Organisationen ohne Erwerbzweck liegen mit 28,2 Milliarden Euro Nettomittelaufkommen auf Platz zwei des Rankings und konnten 9,3 Milliarden Euro im Vergleich zu 2020 zulegen. Kreditinstitute folgen auf Rang drei mit 17,7 Milliarden Euro Nettomittelaufkommen in 2021. Sie weisen mit 11,4 Milliarden Euro den höchsten Anstieg im Nettomittelaufkommen in Spezialfonds im Vergleich zu 2020 auf. Das bestätigt den seit einigen Jahren zu beobachtenden Trend, dass der Spezialfonds weiterhin in der Gunst von Depot-A-Anlagen steht.Versicherungen weisen mit einem Nettomittelaufkommen in Höhe von 13 Milliarden Euro in 2021 ein schwaches Ergebnis auf. Dieser Wert liegt rund 12,5 Milliarden Euro unter dem Betrag von 2020 - fast eine Halbierung. Bei Betrachtung der Relation von Nettomittelaufkommen und Mittelzuflüssen von frischer Liquidität ist bei Versicherungen sehr auffällig, dass sie den betraglich höchsten Unterschied von allen Investorengruppen aufweisen. Von 64,6 Milliarden Euro frischer Liquidität landeten in 2021 nur 13 Milliarden Euro netto in ihren Spezialfondsmandaten. "Das bedeutet einen Liquiditätsentzug von über 51 Milliarden Euro, was ein dramatischer Wert ist. Versicherungen sind anscheinend in Aufruhr hinsichtlich ihrer Allokationen und Mittelverwendung." kommentiert Clemens Schuerhoff, Vorstand der Kommalpha AG.Das Nettomittelaufkommen von Corporates in Spezialfonds beträgt in 2021 knapp 12 Milliarden Euro nach 9,4 Milliarden Euro in 2020, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Sozialversicherungen & öffentliche/kirchliche Zusatzversorgungseinrichtungen schließen sich mit 5,1 Milliarden Euro auf Platz sechs der Rangliste des Nettomittelaufkommens an, was fast dem Niveau von 2020 entspricht.Der deutsche Spezialfondsmarkt blickt auch auf ein historisches viertes Quartal 2021 zurück. Noch nie haben Nettomittelaufkommen und Mittelzuflüsse von frischer Liquidität ein so hohes Niveau in einem Quartal erreicht seit Beginn der Datenerhebung in 1969. Im vierten Quartal 2021 wurden sage und schreibe 56,7 Milliarden Euro netto in Spezialfonds zugeführt. Dabei sticht der Dezember 2021 besonders hervor, denn das entsprechende Nettomittelaufkommen von 31,5 Milliarden Euro ist ebenfalls das höchste jemals verzeichnete Nettomittelaufkommen in einem Einzelmonat seit Beginn der Zeitrechnung des Spezialfondsmarktes. Die Mittelzuflüsse von frischem Geld sind im vierten Quartal ebenfalls auf historischem Rekordniveau. Es wurden 112,5 Milliarden Euro an frischer Liquidität in Spezialfonds dotiert. "Es ist absolut bemerkenswert und schon fast beängstigend, wie viel Kapital und Liquidität sich im institutionellen Markt befinden und Anlagemöglichkeiten suchen." beschreibt Schuerhoff die Situation. "Den in den letzten Dekaden bereits diverse Male totgesagten deutschen Spezialfonds samt der involvierten Anbieter freut es. Gut für den Fondsstandort Deutschland ist es allemal." so Schuerhoff weiter.Das Beratungsunternehmen Kommalpha hat mit der Publikation "Spezialfondsmarkt Quarterly" ein Format entwickelt, welches die Netto-und Bruttocashflows sowie ausgewählte Strukturmerkmale des deutschen Spezialfondsmarktes pro Quartal tiefgehend analysiert. Dies erfolgt auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank. Die frisch veröffentlichte Ausgabe 6 basiert auf dem Datenstichtag 31. Dezember 2021 und beleuchtet neben den skizzierten Sachverhalten zusätzlich die Veränderung von Marktanteilen auf Ebene von Investorengruppen und Spezialfondskategorien in den letzten 10 Jahren sowie die Zusammensetzung des Spezialfonds-Wertpapiervermögens nach Ländern & Regionen.

Biochemischer Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zum nächsten Treffen am 14. März 2022 ein  

Biochemischer Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zum nächsten Treffen am 14. März ein

 

Clausthal-Zellerfeld/Bad Grund (kip) Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld, der sich mit der Anwendung von Schüßler Salze befasst, lädt zum nächsten Treffen am Montag, 14. März, 18.30 Uhr, nach Clausthal-Zellerfeld, Schützenstraße 9, (bei Frau Kruse) ein. Thema des Treffens heißt: In Bewegung mit Schüßler-Salze. Die Corona-Regeln werden beachtet, versichert die Vorsitzende Elke Blohm, Seesen, Tel. 05381 46355. Gäste sind willkommen. Einlass wird nur nach vorherigem Klingeln gewährt.

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ startet wieder mit Veranstaltungen  

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ startet wieder mit Veranstaltungen

 

Bad Grund (kip) Die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ will am dritten Donnerstag im Monat März wieder mit Veranstaltungen beginnen. Vorsitzender Jürgen Knackstädt lädt zu Donnerstag, 17. März, 15.00 Uhr, zum beliebten Knobelnachmittag in den Vereinsraum „Altes Rathaus“, Markt 18, ein.

Im Monat April sollen wieder das gut besuchte Tschärper-Essen, der Handarbeits-Nachmittag und der Knobel-Nachmittag stattfinden. Weiter plant die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ weitere Treffen, die gegenwärtig vorbereitet werden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Tel. 05327 2210.

 

  Siedlergemeinschaften fordern die Abschaffung des Straßenausbaubeitrags

 

Siedlergemeinschaften fordern die Abschaffung des Straßenausbaubeitrags

 

Bad Grund (kip) Seit vielen Jahren befassen sich die Gremien der örtlichen Siedlergemeinschaften und die Kreisgruppe Harz im Verband Wohneigentum Niedersachsen (VWE) mit der Abschaffung des Straßenausbaubeitrags (STRABS), betont der Vorsitzende der Kreisgruppe Harz Steffen Brakebusch. Die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen wird als ungerecht und unsozial bewertet, denn es werden nur die Grundstückseigentümer belastet, während die Straßen von jedermann -auch von Ortsfremden- befahren werden. Diese Situation hat sich verfestigt, weil bedingt durch die Corona-Zwangspause nicht alle Geschäfte vor Ort aufgesucht werden durften. Dies führte zur Bestellung im Internet und die Belieferung erfolgt durch ortsfremde Dienstleister, die zu den Kosten vor Ort nichts beitragen.

Wegen dieser großen Nutzung der Gemeindestraßen durch Dritte (Nichtanlieger) muss eine umfangreicherer und früherer Sanierung der örtlichen Straßen vorgenommen werden. Deshalb ist die Finanzierung des Straßenausbaus eine Gemeinschaftsaufgabe, die über den örtlichen Bereich hinausgehen muss.

Die Erhebung von STRABS ist seit der Einführung ein Streitthema zwischen Kommunen und Land Niedersachsen. Immer häufiger haben Grundstückseigentümer mit einer Klage gegen die Erhebung des STRABS Erfolg. Straßenausbaubeiträge werden als ungerechte Belastung der Grundstückseigentümer angesehen.

Häufig beanstandeten die Verwaltungsgerichte die Berechnungsgrundlagen der Kommunen, die mit großem Verwaltungsaufwand fortgeschrieben werden müssen oder die Einstufung (Klassifizierung) der ausgebauten Gemeindestraße.

Der Verband Wohneigentum und weitere Interessenverbände fordern, dass die Ausgaben für Unterhalt und Erneuerung der Straßen aus dem allgemeinen Steueraufkommen und aus den Einnahmen aus dem allgemeinen Finanzausgleich des Landes an die Kommunen finanziert werden müssen. Dies wäre eine gerechte Lösung. Das Land Niedersachsen muss nach Streichung der STRABS ausgleichen. Für diese Lösung haben sich inzwischen andere Bundesländer entschieden. Diese Lösung sollte sich das Land Niedersachsen anschließen, denn im Hinblick auf die vom Bund und den Ländern beschlossene und in diesem Jahr umzusetzende Grundsteuerreform kommen auf die Grundstückseigentümer Kosten zu, die heute noch nicht beziffert werden können.

Leider hat im Rahmen dieser Diskussion mit den Interessenverbänden das Land Niedersachsen mit falschen Zahlen gerechnet. Es wird nach wie vor die Auffassung vertreten, dass bei Wegfall des STRABS das Land Niedersachsen diesen Einnahmeausfall im Rahmen des Finanzausgleichs ausgleichen sollte. Während die Interessenverbände von einem Ausgleich von 30 bis 50 Millionen Euro ausgehen kann. Diese Summe wird als realistisch angesehen. Das Land Niedersachsen geht von einer Berechnungsgrundlage von 200 Millionen Euro aus.

Eine Online-Petition aus 2018 zur Abschaffung des STRABS mit knapp 26.000 Stimmen liegt den Gremien des niedersächsischen Landtags vor.

Die bisherigen Vorschlägen der Landesvertreter waren wenig hilfreich, denn auch mit Ratenzahlungen oder Stunden bleiben die Grundstückseigentümer belastet.

Inzwischen haben die von CDU und SPD getragenen Landtagsfraktionen den Änderungsantrag auf den Weg gebracht, daß künftig die Kommunen nach Abschaffung des STRABS die Kosten über von den Kommunen aufzunehmenden Krediten finanzieren können. Dies durften die Kommen bislang nicht. Es ist der erste richtige Schritt in die richtige Richtung, so Steffen Brakebusch. Nach wie vor bleibt das Ziel der Siedlergemeinschaften, der Kreisgruppe Harz und des VWE, dass das Land Niedersachsen einen erheblichen Anteil der laufenden Straßenunterhalt finanziert, sodass die Sanierung von Gemeindestraßen künftig entfallen kann.

Diese Regelung sollte auch für Gemeindestraßen gelten, die zwar saniert aber deren Kosten noch nicht abgerechnet sind. Diese Regelung wäre mehr als gerecht.

Weitere Info ist unter www.meinvwe.de oder beim Vorsitzenden der Kreisgruppe Harz Steffen Brakebusch, Telefon 05522 86990 84 erhältlich.

Straßen gehören der Allgemeinheit. Im Land Baden-Württemberg sind bislang keine Straßenausbaubeitrags erhoben, während in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Erhebung von Straßenausbaubeiträge abgeschafft haben.

 

 

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Der Vorsitzende der Kreisgruppe Harz Steffen Brakebusch gibt gern weitere Informationen.

Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zu verschiedenen Veranstaltungen

Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zu verschiedenen Veranstaltungen

 

Clausthal-Zellerfeld/Bad Grund (kip) Der Biochemische Gesundheitsverein Clausthal-Zellerfeld hatte zu Beginn des Jahres zu einigen Veranstaltungen eingeladen, die wegen der Corona-Zwangspause wieder abgesagt werden mussten. Unter Berücksichtigung der veränderten Hygienevorgaben zur Corona-Pandemie geht der Verein nunmehr mit Zuversicht davon aus, dass jetzt wieder Treffen und Versammlungen durchgeführt werden konnten.

Die Vorsitzende des Gesundheitsvereins lädt zum Treffen am Montag, 14. März 2022 nach Clausthal-Zellerfeld, am Montag, 11. April, zur Jahreshauptversammlung in Clausthal-Zellerfeld und zum Treffen am Donnerstag, 28. April, nach Osterode. Im Mittelpunkt der Treffen stehen Informationen über die Anwendung und Verwendung vpn Schüßler-Salze.

Zu den einzelnen Veranstaltungen werden in Kürze ergänzende Informationen gegeben. Gäste sind zu den Veranstaltungen wie immer herzlich willkommen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt gern Elke Blohm als Vorsitzende des Biochemischen Vereins unter Tel. 05381 46355.

 

Trübe Jahresbilanz des Gastgewerbes 2021

TOURISMUS

Trübe Jahresbilanz des Gastgewerbes 2021

Hannover/Harz (ihk/kip) Die IHK Hannover teilt mit: Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die realen Umsätze im Gastgewerbe in Deutschland im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr, dem ersten Corona-Jahr 2020, noch einmal um 2,2 Prozent zurückgegangen – und liegen 40,3 Prozent unter dem Vorkrisenjahr 2019.

Das Jahresergebnis 2021

Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland ist laut Destatis im Jahr 2021 gegenüber dem sehr schwierigen Vorjahr, in dem die Corona-Pandemie im März ihren Anfang nahm, Anfang November der Shutdown für die Gastronomie startete und Inlandsreisen eingeschränkt wurden und zwischenzeitig Beschränkungen unterschiedlicher Art erfolgten, real noch einmal um 2,2 Prozent zurückgegangen. Damit hat sich das Gastgewerbe im vergangenen Jahr nicht vom Umsatzeinbruch des Vorjahres erholen können. Nur in jeweiligen Preisen konnte ein marginales Plus von 0,1 Prozent erzielt werden.

Lediglich der Bereich der Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen erreichte einen geringfügigen realen Zusatzumsatz von 1,3 Prozent (nominal: + 2,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Die Gastronomie musste hingegen einen preisbereinigten Umsatzverlust von 4,0 Prozent hinnehmen (in jeweiligen Preisen reduzierte sich das Minus auf 0,8 %). Auch das Teilsegment der Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleistungen musste ein reales Minus von 1,5 Prozent schlucken, konnte lediglich nominal ein Plus von 1,2 Prozent verbuchen.

Damit waren die Jahre 2020 und 2021 die umsatzschwächsten seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Im Vergleich mit dem Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe 2021 real 40,3 Prozent und nominal 36,4 Prozent weniger umgesetzt.

Dezember 2021

Im Dezember 2021 hat das Gastgewerbe seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahres-(Lockdown-) Monat Dezember 2020 real mit plus 98,4 Prozent (nominal: + 102,2 %) etwa verdoppelt. Damit lag der Umsatz real aber noch 41,6 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Kalender- und saisonbereinigt ist der Umsatz in der vierten Corona-Welle mit verschärften Zugangsbeschränkungen in Gastronomie und Beherbergung und einem in weiten Teilen eingebrochenen bzw. ausgebliebenen Weihnachtsgeschäft (Essen und Reisen) durch ausgebliebene Buchungen aus dem Geschäftssegment und von Privatgästen gegenüber dem Vormonat November 2021 real um 21,1 Prozent zurückgegangen (nominal: - 20,4 %).

Im Bereich der Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen sank der reale Umsatz kalender- und saisonbereinigt um 27,2 Prozent gegenüber dem November 2021. Im Vergleich zum Dezember 2020, als ein bundesweites Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste galt, stieg der reale Umsatz im Dezember 2021 um 193,1 Prozent. Trotz dieses Anstiegs lag der reale Umsatz im Dezember 2021 noch 47,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020.

In der Gastronomie ist der Umsatz im Vormonatsvergleich kalender- und saisonbereinigt real um 18,2 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, als die Gastronomie mit Ausnahme des Außer-Haus-Verkaufs geschlossen war, lag er real um 74,6 Prozent höher. Allerdings lag er noch immer 39,1 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020.

Die Umsatzentwicklung nach den Teilsegmenten

Dezember 2021 gegenüber Dezember 2020 (Originaldaten):

  • Beherbergungsgewerbe (nominal: + 196,4 %; real: + 193,1 %),
  • Gastronomie (nominal: + 79,3 %; real: + 74,6 %),
    darunter:
    - Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleistungen (nominal: +
     19,1 %; real: + 16,5 %).

Januar – Dezember 2021 gegenüber Januar – Dezember 2020 (Originaldaten):

  • Beherbergungsgewerbe (nominal: + 2,6 %; real: + 1,3 %),
  • Gastronomie (nominal: - 0,8 %; real: - 4,0 %),
    darunter:
    - Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleistungen (nominal: +
     1,2 %; real: - 1,5 %).

Hinweise des Statistischen Bundesamtes

Die monatliche Erhebung im Gastgewerbe erfasst nach dem Handels- und Dienstleistungsstatistikgesetz (HdlDlStatG) vom 22. Februar 2021 Unternehmen (Erhebungseinheiten) des Gastgewerbes mit einem Jahresumsatz von mindestens 165.000 Euro.

Seit dem Berichtsmonat Juli 2021 werden alle in der Pressemitteilung angeführten Veränderungsraten basierend auf kalender- und saisonbereinigten Daten berechnet.

Besonderer Hinweis: Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führten zu abweichenden Ergebnissen.

Die Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite „Corona-Statistiken“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Statistischen Bundesamt, Konjunktur des Handels und der Dienstleistungen, Tel. 0611 752032, www.destatis.de/kontakt.

Zeitreihen zur Umsatzentwicklung können Sie kostenfrei über die Tabelle https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon?language=de&sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=45213-0005&sachmerkmal=WERTE5&sachschluessel=WERTORG&sachmerkmal2=WZ08W7&sachschluessel2=WZ08-55,WZ08-551,WZ08-552,WZ08-553,WZ08-559,WZ08-56,WZ08-561,WZ08-562,WZ08-563,WZ08-561-01,WZ08-55-01&zeitscheiben=2&leerzeilen=false">„Umsatz im Gastgewerbe“ (45213-0005) in der Datenbank GENESIS-Online abrufen.

Mittelstand bleibt trotz Corona Wachstumsmotor

Mittelstand bleibt trotz Corona Wachstumsmotor

Der Mittelstandsbericht der Landesregierung zeigt, dass der niedersächsische Mittelstand der Job- und Wachstumsmotor des Landes ist.

Hannover/Harz (ein/kip) Die IHK Hannover teilt mit: 323.400 Unternehmen, rund 2,1 Millionen Beschäftigte und etwa 224 Milliarden Euro Umsatz - so lauten nur einige der Schlüsselzahlen, die den herausragenden Stellenwert des Mittelstandes für Niedersachsens Wirtschaft unterstreichen. Sie stammen aus dem aktuellen Mittelstandsbericht 2017-2021 über die Lage der kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen, den die Landesregierung vorgelegt hat.

Trotz der Pandemie bleibt der Mittelstand Job- und Wachstumsmotor. Die Zahl der Unternehmen ist zwischen 2017-2021 um 2,4 Prozent und damit schneller als im Bundesdurchschnitt (ein Prozent) gewachsen. Mit rund 70 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist der Mittelstand in der Summe der größte Arbeitgeber in Niedersachsen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist von 2016 bis 2020 in Niedersachsen um fast 181.000 (6,4 Prozent) gestiegen.

Corona hat jedoch tiefe Spuren in Niedersachsens Wirtschaft hinterlassen. Allein in Niedersachsen wurden bis Jahresende 2021 rund 6,6 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen von Bund und Land für Unternehmen und Selbstständige zur Verfügung gestellt. Neben der Pandemie-Bewältigung bleiben Digitalisierung, Klimaschutz, Entbürokratisierung oder auch Fachkräftegewinnung die zentralen Herausforderungen des Mittelstands.
Weitere wesentliche Ergebnisse des Mittelstandsberichts:
• 96,7 Prozent der exportierenden Unternehmen sind KMU (rund 27.500). Die KMU erzielten 2019 im Export 18,1 Milliarden Euro.
• Positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt über den gesamten Berichtszeitraum betrachtet: 100.000 zusätzliche Erwerbstätige.
• Mittelstand wichtigster Ausbilder: Von den 164.431 Auszubildenden in Niedersachsen waren 73,2 Prozent beziehungsweise rund 120.343 Auszubildende in mittelständischen Betrieben zu finden.
• Mehr FuE-Personal (Forschung- und Entwicklung / 2009: 24.000 Personen, 2019: 36.382 Personen) und auch die FuE-Intensität der forschenden KMU liegt mit 3,2 Prozent leicht über dem Bundesschnitt von drei Prozent).
• Unternehmensübergabe ist ein wichtiges Thema: Unter der Annahme, dass die Struktur unverändert geblieben ist, sind für den Zeitraum 2018 bis 2022 rund 13.800 Unternehmens-Übernahmen zu erwarten.
• Trotz Corona mehr Gründungen: Zwischen 2016 und 2020 überstieg die Zahl der Gründungen jedes Jahr die Marke von 10.400, im Jahre 2020 waren es sogar 11.108. Die Gründungsintensität, gemessen als Betriebsgründungen pro 10.000 Erwerbspersonen, ist gestiegen. In Niedersachsen stieg sie von 26,3 auf 27,1.
• Innerhalb des Mittelstandes ist das Handwerk eine wichtige Teilgruppe. Zum Handwerk gehören 15,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Niedersachsen (13 Prozent deutschlandweit).
• Gründungsaktivität bei Startups nimmt trotz Corona-Krise zu: Die Zahl der Startup-Gründungen 2020 ist gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent gestiegen. Insgesamt konnten 2020 106 Startup-Gründungen in Niedersachsen verzeichnet werden. Der Gründerinnenanteil ist dabei überdurchschnittlich hoch: Niedersachsen setzt mit einem Frauenanteil von 20 Prozent, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 16 Prozent liegt erfolgreich.

Jahreshauptversammlung des SoVD Gittelde-Windhausen am 18. Februar 2022 wurde abgesagt

Jahreshauptversammlung des SoVD Gittelde-Windhausen am 18. Februar 2022 wurde abgesagt

 

Gittelde-Windhausen (kip) Die für Samstag, 18. Februar, in der Gaststätte „Bode“ Gittelde vorgesehene Jahreshauptversammlung des SoVD Gittelde-Windhausen wurde aus corona-bedingten Gründen abgesagt. Stellvertretender Vorsitzender Günter Hübscher teilt ergänzend dazu mit, dass zu gegebener Zeit erneut zu einer Versammlung rechtzeitig eingeladen wird.

 

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